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Umstieg auf Mac OS X – Backup- bzw. HD-Image-Software

Etwas erschrocken musste ich feststellen, dass Acronis TrueImage OS X nicht unterstützt. Das ist schade, weil ich damit unter Windows komfortabel und schnell Backups meines Systems auf eine externe 2,5″ USB Festplatte durchführen konnte. Dabei hat TrueImage immer nur die veränderten Daten inkrementell gesichert. Etwas vergleichbares habe ich für MacOS X nicht gefunden. Jetzt braucht mir aber keiner erzählen, dass Apple-PCs so toll sind, dass man kein Backup benötigt… Das glaube ich nämlich (noch?) nicht. Es wird doch wohl eine ordentliche Backup-Lösung geben.
Auf der Suche nach einem äquivalenten Ersatz bin ich bisher auf folgende Programme gestoßen:
ChronoSync Overview – 30 USD

iBackup – Freeware for personal usage

psync – Freeware

EMC Retrospect for Mac – 119 USD
Carbon Copy Cloner – Shareware

Bislang habe ich mich noch nicht entschieden. Immerhin läuft der Open Source File Synchronizer unison unter MacOS X.

Noch mehr Backup-Programme werden im Apfelwiki aufgelistet.

Eine erheblich strukturiertere Herangehensweise an dieses Problem gibt es auf der Seite plasticsfuture:

Dort werden eine Reihe von Backup-Tools auf die Fähigkeit, die erweiterten Attribute von Dateien korrekt zu sichern, untersucht. Es stellt sich heraus, dass praktisch kein verfügbares Programm dazu in der Lage ist. Aus den Artikeln habe ich als Quintessenz geschlossen, dass SuperDuper noch am ehesten als Ersatz für eine Imaging-Lösung in Frage kommt. Es existiert eine Freeware-Version, die lediglich Vollbackups (aber keine inkrementellen) auf eine externe Platte kopieren kann. Die externe HD muss dazu vorab mit HFS+ formatiert worden sein, ist also für andere Zwecke (Windows) nicht mehr verwendbar. SuperDuper macht die HD dann noch bootfähig, damit man im Notfall zur Wiederherstellung damit starten kann (Beim Hochfahren des Macs die Apfel-Taste gedrückt halten wenn ich mich richtig erinnere). Ein erster Probelauf war erfolgreich. Für die über 30 GB hat er ca. 2h gebraucht – akzeptabel.

Zu bemerken ist ja, dass die Intel-basierten Macbooks neuerdings auch von USB-Platten booten können (früher ging das offenbar ja nur von Firewire-HDs).

Jetzt muss ich mir nur noch eine Lösung zur täglichen Sicherung meiner Eigenen Dateien überlegen. Jeden Tag ein Voll-Backup zu machen ist ja nicht besonders effizient. Die oben entdeckten Programme scheiden allerdings leider fast alle aus. Auch unison kann momentan keine erweiterten Attribute synchronisieren (das ist ja insbesondere ein Problem, wenn das Ziel-Laufwerk kein HFS+-Dateisystem verwendet, was bei einem Linux-Server als Synchronisierungsziel ja üblicherweise der Fall wäre).


1 Kommentar

time machine ?

Geschrieben von marcel am 31 March 2008 @ 9pm