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Fundstücke und Gedanken

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DSL-Einrichtung in Frankfurt – wie immer unpünktlich

Ich hatte es ja schon geahnt. Die Schaltung meines T-Com T-Net Call Plus (so heißt der analoge Anschluss ja jetzt im rosadeutsch) in Verbindung mit einem T-DSL-2000-Anschluss am Wunschtermin 10.01.2007 hat nicht geklappt. Während der Telefonanschluss tatsächlich am Stichtag funktionstüchtig war, scheiterte das Hochgeschwindigkeitssurfen schon an einem elementaren Problem – der Splitter war nicht rechtzeitig eingetroffen.

Da das schon 1 Tag vorher absehbar war, habe ich bereits am 09.01.2007 mit der freundlichen Hotline (0800-3301000) aufgenommen. Es empfiehlt sich hier, bei dem absurden Sprachdialogsystem zuerst Auftrag, dann Beschwerde zu sagen, das ist der kürzeste Weg zu einem qualitativ hochwertigen Hotliner. Die anderen Varianten (Auftrag -> Termin oder 2x hintereinander ungültige Kommandos sagen, so dass man beim “Idioten-Support” landet, haben sich bei meinen insgesamt 8 Telefonaten über zwei Tage als weniger hilfreich erwiesen).

Die Hotline sagte mir am 09.01. wirre Dinge: Eine Hotlinerin sagte, sie wisse nicht, ob der Splitter auf dem Weg sei, eine andere, dass ein T-DSL-Anschluss niemals innerhalb der angesetzten 6 Werktage geschaltet werden könne, ein Hotliner entledigte sich meiner Person, indem er mich abends gegen 21.30 Uhr in die Niederlassung Frankfurt verbinden wollte (wo natürlich längstens keiner mehr ans Telefon ging)… Der normale Telekom-Wahnsinn also.

Als dann am 10.01. immer noch nichts in der Sache geschehen war, wurde ich langsam sauer. Immerhin hatte ich extra eine separate Lieferanschrift angegeben, so dass der Splitter in meine Packstation geliefert würde, Dank der standardmäßigen Zustellung mit DHL sollte das kein Problem sein, meinte die Telekomikerin am Telekom-Telefon. Spätere Hotliner hatten offenbar noch nie etwas von einer Packstation gehört, sie wollten z.B. die Lieferung finden, indem sie mich nach der Straße und der Hausnummer dieser Packstation befragten (Packstationen haben i.d.R. keine Straße/Hausnummer, sondern eine Packstation-Nummer, die man anstelle der Straße angibt).

Schließlich stellte sich heraus, dass entgegen meiner direkten Beauftragung der Splitter an die Rechnungsanschrift (=meine Wohnung) geschickt worden war, wo kein Türschild meinen Namen trug. Daher wurde die Lieferung an den Absender zurückgesandt – toll. Eine Nachlieferung ist nun auf dem Weg – wieder an meine Packstation. Die werden den Versand an Packstation schon noch lernen – und wenn es sie noch fünf weitere Nachlieferungen kostet, können sie es sich vielleicht auch irgendwann merken…

In der Zwischenzeit bin ich mit UMTS online, ist gar nicht so schlecht wie befürchtet.