Genervt.
Was geht?! Heute früh komm ich zu meinem Macbook Pro — der noch läuft. Komisch; eigentlich hatte ich meinem Backup-Tool SuperSuper! gestern Abend doch gesagt, es soll den Mac in den Standby versetzen, wenn es fertig ist.
Das Backup war angeblich zwar fertig, aber irgendwie hing der Rechner so komisch. Also Neustart. Nach dem Neustart die Überraschung: Ca. 40 GB Daten waren einfach verschwunden — wie geht das denn?
Aber für solche Fälle bin ich ja bestens vorbereitet: Mit Time Machine und SuperDuper!-Festplattenklon habe ich zwei unabhängige Backups auf zwei getrennten Firewire-Festplatten. SuperDuper erzeugt einen bootfähigen Klon der Systemfestplatte. Leider ist wohl beim nächtlichen Backup etwas schief gegangen: Eigentlich sollte der Mac angesteckter Firewire-Platte und gedrückter T (wie Target-Mode) Taste von der Platte booten. Es erschien dann auch auf dem Bildschirm das Firewire-Symbol, aber dann passierte einfach gar nichts mehr. T0ll!
Auch an einem Mac im Büro wollte sichdie Platte nicht booten lassen. Jetzt also Strategie 2: Leopard Installationsdatenträger einlegen, C gedrückt halten, um von der CD zu booten. Dort kann man dann im Menü Dienstprogramme die Funktion zum Restaurieren eines Time-Machine-Backups aktivieren. Das sah auch alles gut aus. Aber: Das letzte Backup war von 22:13 Uhr — gearbeitet habe ich allerdings bis 00:15 Uhr. Es fehlen also 2 Backups! Zum Glück habe ich meine Arbeit am Ende in ein Subversion-Repository gesichert, sonst wären jetzt 2h Arbeit weg.
Das Time-Machine-Backup restauriert nun schon seit 20 Minuten — und es schätzt, dass es noch weitere 2h brauchen wird. Toll!
Immerhin haben wir hier noch ein 12″-PoweBook G4, so dass ich wenigstens online bin und E-Mails bearbeiten kann. Aber es geht noch weiter: In der Nacht war in der Uni Stromausfall, so dass offenbar alle Access Points um uns herum ihre Konfiguration vergessen haben. WLAN geht also nicht. Und auch unser internes NAT-Gateway, das unser Lehrstuhl-Netz von der Außenwelt abschirmt, ist nicht mehr verfügbar. Nur noch die Verbindung ins externe Netz ist verfügbar (für die ist mein Macbook Pro aber nicht freigeschaltet — na gut, vielleicht erledigt sich das selbst, wenn es überhaupt nicht mehr funktioniert).
Das musste jetzt einmal gesagt werden.






