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Fundstücke und Gedanken

Crazy skyThe last HDR... I swear!Fall Line SunriseGöteborgDaily Dose 182/365Landscape on the mountainSvaneti

Selbstgemachte Klingeltöne auf das iPhone laden

Nachdem ich jetzt eine Weile nach einer Seite gesucht habe, wo das mal gut erklärt wird, bin ich endlich fündig geworden. Hier der Link.

Wolfram Alpha geht online

In den nächsten Stunden wird die neue Wissen-Suchmaschine Wolfram Alpha online gehen. Bemerkenswert ist dara, dass die Aktivitäten in der Firma während des Launches in einem Live-Webcast der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Das hat es so auch noch nicht gegeben.

Man darf also gespannt sein!

STOP-Schild-Spam

Nachdem es sich ja allmählich abzeichnet, dass die Datenschützer unter uns den Kampf gegen die vom Familienministerium geplanten Internet-Sperren verlieren werden, können wir uns langsam schon einmal mit der zukünftigen Situation auseinandersetzen.

Die geplanten DNS-Sperren, die alle Internet-Provider in Deutschland bei Inkrafttreten des Gesetzes einrichten müssen, betreffen ja nur deutsche Kunden. Jedesmal wenn man dann eine Seite im Browser aufruft, die auf der vom BKA gepflegten streng-geheimen Sperr-Liste steht, erscheint nach derzeitigem Planungsstand eine STOP-Seite im Browser und man wird darauf hingewiesen, dass man eine Seite anschauen wolle, die nicht erlaubte Inhalte enthält und dass dies soeben durch das STOP-Schild verhindert wurde.

Wahrscheinlich wird auf der STOP-Schild-Seite auch stehen (müssen), dass die eigene IP-Adresse zu Zwecken der Strafverfolgung abgespeichert worden ist. Das BKA möchte nämlich offenbar die Besucher der STOP-Schild-Seite auswerten, um ggf. gegen diese wegen dem (versuchten) Abruf von unerlaubtem Material zu ermitteln.

Dieses Vorgehen hat einen Sturm der Entrüstung unter Experten hervorgerufen. Nun kann nämlich auf einmal bei jedem Nutzer ein Anfangsverdacht entstehen, der — aus Versehen natürlich — auf die STOP-Seite kommt. Wenn man einen ungeliebten Mitmenschen “reinreiten” will, schickt man ihm in Zukunft einfach einen Link auf eine Seite, die auf der Sperr-Liste steht — und schon hat er nächste Woche die Polizei im Haus, die seinen Rechner beschlagnahmt. Er war ja schließlich auf der STOP-Seite. Kein schönes Bild von der Zukunft.

Nun, wie kann man dieses Problem “von unten” lösen? Ganz einfach: Wenn wir alle jeden Tag ein paar Dutzend mal die STOP-Seite abrufen, wird das Log-File, das das BKA auswerten muss, schnell sehr groß und unhandlich auszuwerten. Und wenn jeder Surfer die STOP-Seite sieht und die Polizei die ersten paar hundert Besuche nichts gefunden hat, wird vielleicht die Ineffizienz dieses Systems deutlich. Man könnte gesperrte Seiten auch über Tor oder JonDonym-Mix-Kaskaden abrufen. Allerdings tut man den Betreibern dieser Knoten damit unter Umständen keinen Gefallen.

Habt Ihr noch Ideen wie sich eine wehrhafte Demokratie gegen amoklaufende Politiker zur Wehr setzen kann?

Petition gegen Internet-Zensur

Unter http://zeichnemit.de/ findet man eine schöne Einstiegsseite zur Petition gegen Internet-Zensur. Die ePetition-Seite des Bundestags ist allerdings keine Augenweide und weist einige eklatante Mängel und Performance-Probleme auf.

Veröffentlichung für TrustBus 2009: angenommen

Soeben kam die E-Mail von den TrustBus-2009-Organisatoren: Unser Paper “A Privacy-Preserving Platform for User-Centric Quantitative Benchmarking” wurde angenommen. Darin beschreiben wir eine Online-Plattform, mit der Nutzer sensible Key-Performace-Indicator-Werte miteinander vergleichen können, ohne die eigenen Werte veröffentlichen zu müssen. Die Plattform greift dazu auf verschiedene Secure-Multiparty-Computation-Protokolle zurück. Außerdem ermöglicht sie ihren Nutzern die genaue Spezifikation der Anforderungen an die anderen Benchmarking-Teilnehmer (Peer-Group-Formation). Die Identität der Nutzer und ihre Selektionsattribute werden dabei vor dem Plattform-Betreiber geheimgehalten.

Und wie es der Zufall so will werde ich morgen (Montag, 04.05.09) Abend (18.15 Uhr im R008) im Rahmen des Doktorandenkolloquiums des Instituts für Wirtschaftsinformatik einen Vortrag über diese Veröffentlichung halten. Alle Interessenten sind natürlich herzlich eingeladen.

Highlight-Bilder von Tag 1 sind online

Ich habe ein paar Bilder auf flickr online gestellt: USA 2009 Trip Album

Las Vegas Airport

USA-Trip: Tag 1 Ankunft in Las Vegas

M0ntag sind wir planmäßig in Chicago gelandet. Von dort aus sollte es nach knapp 3h Aufenthalt nach Las Vegas weitergehen. Ging aber nicht, weil es in Chicagos Flughafen O’Hare so dermaßen geregnet hat (bei 0°C!), dass die Flugpläne durcheinander kamen. Wir sind dann erst nach über 6h nach Las Vegas abgeflogen und dort irgendwann nach 23 Uhr Ortszeit angekommen. Die Zeit haben wir beim ersten Burger auf amkerikanischem Boden überbrückt. Superlecker!

Immigration in Chicago war interessant. Man muss inzwischen sämtliche Fingerabdrücke abgehen und wird fotografiert. Überraschungsfragen haben sie mir keine gestellt, nachdem ich gesagt habe, dass ich Urlaub mache. Moritz wurde ausführlicher befragt (z.B. ob er allein reist oder nicht). Das grüne Formular, das ich pflichtgemäß mit amerikanischen Ziffern ausgefüllt hatte, haben sie anstandslos genommen. Etliche Leute haben aber scheinbar Probleme mit ESTA. Die hatten gedacht, man braucht das grüne Formular nicht, wenn man ESTA schon gemacht hat. Die wurden beim Einreisen dann ziemlich (un-)freundlich darauf hingewiesen, dass sie sich gleich wieder hinten anstellen können wenn sie das Formular dann endlich ausgefüllt haben…

Nach der Ankunft in Vegas ging es per Bus-Shuttle (Fahrt dauert ca. 10 Minuten und ist umsonst) zum Rental Car Center, wo ungefähr alle Rental-Car-Firmen  der Welt einen Serviceschalter haben. Wir sind zum Hertz-Schalter und haben unsere Reservierungsnummer genannt. Die Formalitäten waren schnell erfüllt. Man unterschreibt auf einem speziellen Gerät, das die Unterschrift sowohl auf Papier bannt als auch gleichzeitig digital erfasst, cool.

Der Leihwagen, ein Toyota Corolla, sollte sich in Booth 240 befinden, der Schlüssel sei im Wagen.. Dort stand aber eine amerikanische Bonzen-Limousine. Dass irgendwas nicht stimmen konnte, viel uns erst auf, als wir schon eingeladen hatten und das Navi, das wir nicht bestellt hatte, entdeckten und bemerkten, dass das Kennzeichen nicht mit dem Bestätigungszettel übereinstimmte. Nach einiger erfolgloser Sucherei kam zufällig ein Hertz-Mann vorbei, der sofort verstand, dass wir hilflos waren. Er nahm sich des Problems an und kam kurz darauf mit einem (anderen) Corolla in Sportausführung wieder, der erst 3000 Meilen auf dem Buckel hatte. Cool. Es konnte endlich zum Hotel, dem Stratosphere am Nordende des Strips, losgehen (gegen Mitternacht).

Während uns mein TomTom auf der Fahrt zum Hotel vehement über die Interstate führen wollte, wählten wir den Las Vegas Boulevard, besser bekannt als “The Strip”, um an den ganzen Ressorts und Casinos vorbeizukommen. Erster Eindruck: Wow, für Montag Abend Mitternacht sind da ja verdammt viele Leute unterwegs. Die Außentemperatur war noch deutlich über 20°C, es war offenbar die Zeit dert Nightclubs und dementsprechend waren die Jungs und Mädels auf den Straßen auch angezogen. Nice.

Nach dem Checkin im Hotel konnten wir uns nich dazu durchringen, schlafen zu gehen. Wir waren zwar müde, aber das ist in Vegas keine Ausrede. Wir liefen also den Strip nach Süden runter. Dazu mussten wir erst die “Scherbengegend” (so nennt Moritz das Viertel zwischen Stratosphere und dem restlichen Strip) durchqueren. Nachts will man sich dort eigentlich nicht so gerne aufhalten, weil dort außer Betrunkenen und zwielichtigen Gestalten nachts niemand unterwegs ist. Wir hatten es dennoch geschafft, stärkten uns in einer schicken McDonalds-Filiale mit einem Quarter-Pounder, und kamen ziemlich schnell voran. Unser Weg führte uns hinunter bis zum Ceasars Palace, wo wir dann noch ein Budweiser aus einer schicken Aluminiumflasche (für 7 USD für ein Pint) tranken. Für den Rückweg wählten wir das Taxi, es war 4 Uhr am Morgen. Nun waren wir hundemüde und fielen ins Bett. Der Wecker war auf 9.10 Uhr gestellt. Aufgewacht sind wir kurz nach 7 Uhr — die Zeitumstellung hinterließ ihre Spuren.

Fotos und mehr gibt es demnächst, wenn ich wieder einen stabilen schnellen Internetzugang habe.

Reiseplan für USA-Trip

Für alle, die es interessiert, wo ich mich die nächsten 2 Wochen aufhalten werde, hier der geplante Trip:

Vorschläge für unbedingt anzuschauende Sehenswürdigkeiten werden immer gerne angenommen. Sonst verlassen wir uns einfach auf die drei Lonely Planets.

Urlaub in Kalifornien

Schon in wenigen Tagen geht es los und ich verlasse Deutschland gen Westen, um dort zwei Wochen mit dem Auto durch Nevada und Kalifornien zu reisen. Dann haben die da drüben endlich meine Fingerabdrücke. Ab jetzt muss ich wohl jedes Glas, das ich irgendwo auf einer Party, im Cafe oder sonstwo anfasse, misstrauischerweise zu Boden werfen, um meine Spuren zu verwischen…

Während bei T-Mobile die Roaming-Kosten fürs Telefonieren im Ausland bzw. ins Heimatland schon ziemlich happig sind (1,49 EUR pro Minute für gehende und 0,69 EUR für ankommende Gespräche; T-Mobile Weltweit, Ländergruppe 2), wird es bei der Datenübertragung erst richtig teuer: 0,49 EUR pro 50KB zzgl. 0,49 EUR Tagesnutzungsgebühr. Da kostet 1x E-Mail-Abrufen also schon mal einen Fünfer und mehr.

Aber in den USA gibt es ja sicher an jeder Tankstelle free WiFi, oder?! Ich bin gespannt.

Suchmaschine für menschliche Übersetzungen

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[via lawblog]

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